Archiv der Kategorie 'bezirke'

Nachbarn

ein Augenblick

Klimaschutz fängt in Kessenich an

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Auweia! Nun ist alles noch weit dicker gekommen als ohnehin schon befürchtet. Über die Planung für die Ansiedlung eines Aldi-Marktes auf den Kleingärten Bonn-Süd in Kessenich wurde hier berichtet. Schon dies widerspricht dem „Einzelhandels und Zentrenkonzept“ der Stadt Bonn. Aber dieses Vorhaben ist nur Teil eines noch größeren, noch bedrohlicheren städtischen Projektes: Auf den dortigen Gärten sollen, geht es nach einer Bebauungsplanung der Stadt, fast flächendeckend Wohnhäuser entstehen. Ein Kahlschlag. Die Gartenanlage würde, wenn es so kommt, nahezu vollständig verschwinden. Seit kurzem informiert ein Infobanner, den die Gartennachbarin und Künstlerin Kirsten Treis entworfen hat, am Gartentor über diese trüben Aussichten ..  » mehr zum Thema ‚Klimaschutz fängt in Kessenich an‘ lesen

Gärten statt ALDI!

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Profit statt Ruhe, Obst und Blumen: Wird ein Refugium für Natur und Seele bald zur kommerzialisierten Zone?

Ich habe auf bonnweh schon des öfteren über die unglaublichen Vorgänge geschrieben, die am Rheinweg in Kessenich seit Jahren zu beobachten sind und habe auch darüber spekuliert, welche Schweinereien dahinterstecken. Nun ist es raus! Die Stadt will die Kleingärten in Kessenich an den ALDI-Konzern verscherbeln. Dann wird dieses kleine Paradies asphaltiert und ein Supermarkt draufgesetzt. Von denen gibt es ja auch noch nicht genug. Das ist aber noch nicht alles. Mit dieser hinterhältigen Aktion ist eine ganze Latte von Unverschämtheiten verbunden, für die Stadtverwaltungen ja inzwischen berüchtigt sind. Bis hin zur Korruption, auch in Bonn .. » mehr zum Thema ‚Gärten statt ALDI!‘ lesen

Total schräg

140601-bonnerbogen-200webWas die Fahrradfahrerin meinte, als sie ihrem Ehemann beim Vorbeifahren „Japan, nö“ (kurzes „ö“) zurief, kann man nur erahnen. Fremdartig kam’s ihr wohl vor. Die vorn und hinten abgeschrägten Glasfassaden der neuen Bürotrakte sind schon ein Hingucker. Der Zweck dieser technisch nicht ganz unaufwendigen Bauweise ist Marketing. Ein anderer Grund fällt mir nicht ein. Ich habe an dieser Stelle auf das neue Spekulationsobjekt in Bonns jüngstem, direkt am Rhein gelegenen Gewerbegebiet bereits im vorhinein hingewiesen. Ebenso wie auf das heutzutage offenbar unvermeidliche Investitionskauderwelsch, das das Publikum verwirren und die Verkaufschancen erhöhen soll. » mehr zum Thema ‚Total schräg‘ lesen

Telekomkäfig

131113-telekom-389-webWann kommt man da schon mal hin? Durch einen Arztbesuch meines Sohnes machte ich einen Spaziergang rund um das Verwaltungsgebäude der Telekom. Es hat einen Architekten, Thomas van den Valentyn, und stammt aus dem Jahr 2007. Eine Anwohnerin sagte mir, es sei doch „wie ein Gefängnis“. Das trifft die Sache ziemlich gut. Dann bekommt diese ansonsten völlig funktionslose Gitterstruktur sogar einen Sinn. Der goldene Käfig! » mehr zum Thema ‚Telekomkäfig‘ lesen