Archiv der Kategorie 'bezirke'

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Telekomkäfig

131113-telekom-389-webWann kommt man da schon mal hin? Durch einen Arztbesuch meines Sohnes machte ich einen Spaziergang rund um das Verwaltungsgebäude der Telekom. Es hat einen Architekten, Thomas van den Valentyn, und stammt aus dem Jahr 2007. Eine Anwohnerin sagte mir, es sei doch „wie ein Gefängnis“. Das trifft die Sache ziemlich gut. Dann bekommt diese ansonsten völlig funktionslose Gitterstruktur sogar einen Sinn. Der goldene Käfig! » mehr zum Thema ‚Telekomkäfig‘ lesen

Das Haus neben unserem Garten

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Blick aus der Hängematte.

Vor 5, 6 Jahren, als unsere Kinder noch klein waren, haben wir unseren verwilderten Schrebergarten in der Kessenicher Rheingasse bezogen. Das Haus nebenan war leer. Dass die Mieter gerade eben gekündigt worden waren, wussten wir natürlich nicht. Aber dass es vor noch nicht allzu langer Zeit renoviert worden war, das sah man. » mehr zum Thema ‚Das Haus neben unserem Garten‘ lesen

Unter der Laterne

Der Brünkerhof als „Schandfleck“

Anfang der 80er-Jahre bekam ich meinen ersten Job als Diplompsychologe in einem im Duisdorfer Brünkerhof untergebrachten Kindergarten. Obwohl das eine ziemlich kurze und chaotische Erfahrung war, hat der Ort für mich seitdem eine Bedeutung. Deshalb habe ich über die Jahrzehnte so nebenbei verfolgt, wie man sich in Duisdorf unbeirrt, aber langwierig eines zentralen historischen Gebäudes entledigte – das, obwohl es angeblich ein „Baudenkmal“ war, ja sogar eine „Burg“, irgendwann nur noch als „Schandfleck“ galt. Ein Begriff, der, wenn er erst mal im Raum steht, in der Regel auf Vernichtung hinausläuft – wie auch in diesem Fall. » mehr zum Thema ‚Unter der Laterne‘ lesen

(m)ein Hof

Hinterhof der Geschichte

Seit einem halben Jahr habe ich mein Büro in Endenich. Ein merkwürdiger Stadtteil, einerseits lebendig und kulturell (Harmonie, Springmaus etc), andererseits dörflich und traditionell. Der Hof, in dem mein Büro ist, da soll Knauber, Bonns Edelbaumarkt, angefangen haben. Sagt meine Nachbarin. Kaum zu glauben. Aber ich glaube es. Das ist ein typischer Bonner Vorstadthof des frühen letzten Jahrhunderts: Vorder-, Mittel-, Hinterhaus so nach und nach aneinandergestückelt. » mehr zum Thema ‚(m)ein Hof‘ lesen

Neues Geländer

Entrée Poppelsdorf

Endlich ist den schätzungsweise über 50.000 Autofahrern, die pro Tag nach Bonn über die Reuterstraße in die Stadt einrollen, ein völlig unzumutbarer Anblick erspart worden. Das alte, verrottete Geländer, das uns zwar nicht auffiel, aber angerostet und auch noch grasgrün gestrichen war, ist nun komplett ersetzt worden. Schätzungsweise ein Kilometer. Wer nun kleinmütig an die Kosten denkt, sei daran erinnert, dass das ja wohl längst überfällig war, oder? Wir wollen doch, dass die Leute, die nach Bonn kommen, einen schönen Eindruck haben.

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