Archiv der Kategorie 'aufreger'

Seite 2 von 6

Schlimmer geht’s nimmer. Oder doch?

foto-album-exkneipe-web

Geschichte kann so lebendig sein .. Burschen, Bernd Polster, digitale Zeichnung 2016

Das Stadtarchiv sei eine „Tropfsteinhöhle“, meldete der Generalanzeiger heute. Es regnet halt seit Jahren durch. Wo kam dieser Humor noch mal her? Ach ja, von Kaiser Willem. Der studierte ja auch mal in Bonn. Und da gab es bekanntlich jede Menge Stammtische, wo viel gesoffen wurde und wo dann das Niveau auch rapide sank. Man weiß eigentlich nicht so recht, was peinlicher ist. Die Tatsache, dass eine Stadt über Jahrzehnte ihr eigenes Archiv verkommen lässt oder dieser muffige Spießerhumor, für den der GA allerdings berühmt ist. Und dann noch mal eine Frage, die mich wirklich umtreibt: Was ist eigentlich von einer Stadt zu halten, die täglich (ja, wirklich täglich) über 80.000 Euro für ihre Oper ausgibt (stand vor ein paat Tagen  auch im GA) und ihr eigenes Gedächtnis, das Stadtmuseum, im ehemaligen Saunabereich eines Schwimmbades unterbringt? Nicht allzu viel, fürchte ich ..

Mehrfachkollision auf der Reuterstraße

madmadmad-dodge-2-web

Wenn Blechkisten sich nahe kommen ..

Wie wir vor drei Tagen mit Erstaunen lasen und hörten, wollte die Polizei den Fahrer einer großen Limousine am letzten Dienstag im Zuge einer allgemeinen Verkehrskontrolle in Köln überprüfen. Der Mann widersetzte sich und flüchtete von Poll über Rodenkirchen nach Bonn. Dabei verursachte er zahlreiche Unfälle. Der Generalanzeiger berichtete, wußte aber auch nix. War es nur ein gewöhnlicher Verkehrsrowdy, ein Eierdieb oder doch ein Mafioso oder was? Und was hat das alles mit der Flüchtlingskrise zu tun? » mehr zum Thema ‚Mehrfachkollision auf der Reuterstraße‘ lesen

Kurt Masur ist jetzt bei Beethoven

DSC_0890-web

Hinter dieser Wolke sollen sich Ludwig und Kurt in die Wolle gekriegt haben. Sagt man ..

Die werden sich schon einiges zu erzählen haben. Was mich aber mal interessieren würde, ist, ob Beethoven den Quatsch angesprochen hat, den der Masur über die nach ihm benannte Halle verbreitet hat .. Ob die sich da gezofft haben? Denn Beethoven soll ja ein ziemlich vernünftiger Typ gesesen sein (ist ja auch aus Bonn weggegangen). Im Gegensatz zu denen, die sich jetzt seine „Freunde“ nennen (das kann ja jeder). Heutzutage ist das ja ohnehin ein ziemlich inflationärer Begriff. Und Ludwig da oben hinter der Wolke kann sich nicht dagegen wehren. Auch wenn es ihm überhaupt nicht passt .. » mehr zum Thema ‚Kurt Masur ist jetzt bei Beethoven‘ lesen

Wo die blaue Blume blüht

blaueblumen-309-web

Diese Blume heißt Schwarzkümmel ..

Aus den Kessenicher Kleingärten

Inzwischen hat am 25. Juni in Dransdorf (?!) eine Info-Veranstaltung der Stadt zur Kleingartenplanung in Kessenich stattgefunden. Dabei wurde eine Erklärung mit weit über tausend Unterschriften von Kleingärtnern und Kessenichern übergeben, die sich gegen die Vernichtung der Gärten wenden. Der Kahlschlag wurde seitens der Stadt aber gar nicht mehr in Frage gestellt. Es ging nur um das Wie. In dem ganzen Desinformationschaos gab es aber ein paar taktische Leckerbissen, die teilweise stark ins Komödiantische lappten. Angeblich solle der Aldi-Markt deshalb nördlich und nicht südlich des Rheinwegs gebaut werden, weil er sonst – nach dem Bau des neuen Bahnhofs „UN-Campus“ – „die Aussicht der internationalen Gäste stören“ würde. Das ist köstlich. » mehr zum Thema ‚Wo die blaue Blume blüht‘ lesen

Klimaschutz fängt in Kessenich an

banner

Banner für Grün und Getier

Auweia! Nun ist alles noch weit dicker gekommen als ohnehin schon befürchtet. Über die Planung für die Ansiedlung eines Aldi-Marktes auf den Kleingärten Bonn-Süd in Kessenich wurde hier berichtet. Schon dies widerspricht dem „Einzelhandels und Zentrenkonzept“ der Stadt Bonn. Aber dieses Vorhaben ist nur Teil eines noch größeren, noch bedrohlicheren städtischen Projektes: Auf den dortigen Gärten sollen, geht es nach einer Bebauungsplanung der Stadt, fast flächendeckend Wohnhäuser entstehen. Ein Kahlschlag. Die Gartenanlage würde, wenn es so kommt, nahezu vollständig verschwinden. Seit kurzem informiert ein Infobanner, den die Gartennachbarin und Künstlerin Kirsten Treis entworfen hat, am Gartentor über diese trüben Aussichten ..  » mehr zum Thema ‚Klimaschutz fängt in Kessenich an‘ lesen