Archiv der Kategorie 'aufreger'

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Kurt Masur ist jetzt bei Beethoven

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Hinter dieser Wolke sollen sich Ludwig und Kurt in die Wolle gekriegt haben. Sagt man ..

Die werden sich schon einiges zu erzählen haben. Was mich aber mal interessieren würde, ist, ob Beethoven den Quatsch angesprochen hat, den der Masur über die nach ihm benannte Halle verbreitet hat .. Ob die sich da gezofft haben? Denn Beethoven soll ja ein ziemlich vernünftiger Typ gesesen sein (ist ja auch aus Bonn weggegangen). Im Gegensatz zu denen, die sich jetzt seine „Freunde“ nennen (das kann ja jeder). Heutzutage ist das ja ohnehin ein ziemlich inflationärer Begriff. Und Ludwig da oben hinter der Wolke kann sich nicht dagegen wehren. Auch wenn es ihm überhaupt nicht passt .. » mehr zum Thema ‚Kurt Masur ist jetzt bei Beethoven‘ lesen

Wo die blaue Blume blüht

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Diese Blume heißt Schwarzkümmel ..

Aus den Kessenicher Kleingärten

Inzwischen hat am 25. Juni in Dransdorf (?!) eine Info-Veranstaltung der Stadt zur Kleingartenplanung in Kessenich stattgefunden. Dabei wurde eine Erklärung mit weit über tausend Unterschriften von Kleingärtnern und Kessenichern übergeben, die sich gegen die Vernichtung der Gärten wenden. Der Kahlschlag wurde seitens der Stadt aber gar nicht mehr in Frage gestellt. Es ging nur um das Wie. In dem ganzen Desinformationschaos gab es aber ein paar taktische Leckerbissen, die teilweise stark ins Komödiantische lappten. Angeblich solle der Aldi-Markt deshalb nördlich und nicht südlich des Rheinwegs gebaut werden, weil er sonst – nach dem Bau des neuen Bahnhofs „UN-Campus“ – „die Aussicht der internationalen Gäste stören“ würde. Das ist köstlich. » mehr zum Thema ‚Wo die blaue Blume blüht‘ lesen

Klimaschutz fängt in Kessenich an

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Banner für Grün und Getier

Auweia! Nun ist alles noch weit dicker gekommen als ohnehin schon befürchtet. Über die Planung für die Ansiedlung eines Aldi-Marktes auf den Kleingärten Bonn-Süd in Kessenich wurde hier berichtet. Schon dies widerspricht dem „Einzelhandels und Zentrenkonzept“ der Stadt Bonn. Aber dieses Vorhaben ist nur Teil eines noch größeren, noch bedrohlicheren städtischen Projektes: Auf den dortigen Gärten sollen, geht es nach einer Bebauungsplanung der Stadt, fast flächendeckend Wohnhäuser entstehen. Ein Kahlschlag. Die Gartenanlage würde, wenn es so kommt, nahezu vollständig verschwinden. Seit kurzem informiert ein Infobanner, den die Gartennachbarin und Künstlerin Kirsten Treis entworfen hat, am Gartentor über diese trüben Aussichten ..  » mehr zum Thema ‚Klimaschutz fängt in Kessenich an‘ lesen

Gärten statt ALDI!

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Profit statt Ruhe, Obst und Blumen: Wird ein Refugium für Natur und Seele bald zur kommerzialisierten Zone?

Ich habe auf bonnweh schon des öfteren über die unglaublichen Vorgänge geschrieben, die am Rheinweg in Kessenich seit Jahren zu beobachten sind und habe auch darüber spekuliert, welche Schweinereien dahinterstecken. Nun ist es raus! Die Stadt will die Kleingärten in Kessenich an den ALDI-Konzern verscherbeln. Dann wird dieses kleine Paradies asphaltiert und ein Supermarkt draufgesetzt. Von denen gibt es ja auch noch nicht genug. Das ist aber noch nicht alles. Mit dieser hinterhältigen Aktion ist eine ganze Latte von Unverschämtheiten verbunden, für die Stadtverwaltungen ja inzwischen berüchtigt sind. Bis hin zur Korruption, auch in Bonn .. » mehr zum Thema ‚Gärten statt ALDI!‘ lesen

Der Vogel singt

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Morgens an der Reuterstraße: eine hässliche urbane Bausünde, die aber keine Kunst ist

In seiner Samstagsausgabe vom 14. Dezember hat sich der Bonner Generalanzeiger wieder mal dem Dauerthema Bahnhofsvorplatz gewidmet (kostet online 2,38 Euro): Stichwort „Südüberbauung“, zu dem auf dieser Website schon längst eine sinnvolle Lösung erdacht wurde. Dazu hat sich der GA-Autor auch in die aktuelle Literatur vertieft, insbesondere dem Buch Die Kunst der Bausünde von Turit Fröbe eine Rezension gewidmet.  » mehr zum Thema ‚Der Vogel singt‘ lesen