Archiv der Kategorie 'bonnbewußtsein'

Unfälle an der teuren Hofeinfahrt

Pseudokreisverkehr an der B9 mit künstlerischer Stadtbildverschönerung (Foto GA, Bongartz)

Dass der Kreisverkehr zwischen Museumsmeile und Posttower in Wirklichkeit keiner ist – bonnweh berichtete mehrfach -, hat sich inzwischen herausgestellt. 40 Unfälle in einem Jahr sind ja kein Pappenstiel. Reaktion der Verkehrsfachleute: mehr Schilder und zwar in Form sogenannter „Schilderbrücken“, also wie auf der Autobahn. Die denkbar teuerste Problemlösung. Zu den etlichen Millionen, die hier im asphaltierten Boden ruhen, käme noch einmal knapp eine Million dazu. Das kurbelt die Wirtschaft an.

Doch Rettung naht: Es gab es einen Aufschrei des Rates dieser Stadt, der das Bild derselben gefährdet sah. Ein überraschendes Argument, das am Kern der Sache verbeigeht (was im Rat sonst noch nie passiert ist). » mehr zum Thema ‚Unfälle an der teuren Hofeinfahrt‘ lesen

Schwimmen geht leider nicht

Das war einmal. Wasser  im Schwimmbecken.

Erst mal die ganz gewöhnlichen bönnschen Kuriositäten. Einfach zu komisch. Wie das eben so abläuft, wenn sich Bürger an die Stadt wenden, in diesem Falle ihren hochverehrten Oberbürgermeister (CDU). Also, sechs Godesberger Schulen in Person ihrer Pflegschaftsvorssitzenden haben Herrn Sridharan einen Brief geschrieben und sich darin für den Erhalt des Kurfürstenbades eingesetzt, weil sonst kein Schwimmunterricht mehr stattfinden kann und Kinder nicht schwimmen lernen. So weit, so schlecht. Dann – OB Sridharan denkt nach – vergeht ein Vierteljahr, bis sie Antwort erhalten. » mehr zum Thema ‚Schwimmen geht leider nicht‘ lesen

Schlimmer geht’s nimmer. Oder doch?

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Geschichte kann so lebendig sein .. Burschen, Bernd Polster, digitale Zeichnung 2016

Das Stadtarchiv sei eine „Tropfsteinhöhle“, meldete der Generalanzeiger heute. Es regnet halt seit Jahren durch. Wo kam dieser Humor noch mal her? Ach ja, von Kaiser Willem. Der studierte ja auch mal in Bonn. Und da gab es bekanntlich jede Menge Stammtische, wo viel gesoffen wurde und wo dann das Niveau auch rapide sank. Man weiß eigentlich nicht so recht, was peinlicher ist. Die Tatsache, dass eine Stadt über Jahrzehnte ihr eigenes Archiv verkommen lässt oder dieser muffige Spießerhumor, für den der GA allerdings berühmt ist. Und dann noch mal eine Frage, die mich wirklich umtreibt: Was ist eigentlich von einer Stadt zu halten, die täglich (ja, wirklich täglich) über 80.000 Euro für ihre Oper ausgibt (stand vor ein paat Tagen  auch im GA) und ihr eigenes Gedächtnis, das Stadtmuseum, im ehemaligen Saunabereich eines Schwimmbades unterbringt? Nicht allzu viel, fürchte ich ..

Formationen über Bonn

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Nein, keine Gänse, es sind Kraniche ..

Eben hörte ich Kreischen (und die Piepsstimme von Nils Holgerson)! Da sortierten sie sich auch schon hoch über den Dächern der Nachbarhäuser zu ihrer Formation. Und ich erinnerte mich daran, dass ich neulich irgendwo gelesen habe, dass Bonn respektive das Rheintal auf ihrer Flugroute gen Süden liegt. Deshalb sieht man die Kraniche in schöner Regelmäßigkeit um diese Jahreszeit auf ihrem Weg in wärmere Gefilde am Himmel. Das ist also etwas ganz Besonderes. In meiner Kindheit in der Lüneburger Heide kamen sie allerdings auch bei uns vorbei. Ob sie die Städte und Landschaften wohl von da oben erkennen? Nils wird es ihnen schon flüstern .. bp

Bonn macht den Bock zum Gärtner!

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20 Jahre Verwaltungerfahrung“ (Generalanzeiger)

Bislang wurden im Stadthaus ja hauptsächlich Akten hin und her getragen (von denen viele verstaubten und manche verschwanden). Nun ist endlich die Hoffnung dran. Der Aktenschrankexperte Sridharan – oben beim Ordnereinordnen – trägt sie samt der Bürde seines neuen Amtes. „Wie ein Pop-Star“ (Generalanzeiger) .. » mehr zum Thema ‚Bonn macht den Bock zum Gärtner!‘ lesen