Archiv der Kategorie 'lieblingsorte'

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Eins nach dem anderen

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Auch eine historische Witzfigur: der spätere Kaiser W II als Bonner Borusse

Dass die Stadt Bonn nicht unterhaltsam wäre, kann man nun wirklich nicht behaupten. Im Gegenteil, eine Lachnummer jagt die nächste! Und das schon seit vielen Jahren. Man kann diesem fulminanten Feuerwerk des absurden Humors kaum noch folgen und weiß gar nicht, wo man mit dem Applaudieren anfangen soll. Vielleicht bei der Glanznummer mit dem Beethovenfestspielhaus (Todesursache Starrsinn)? Oder beim hässlichen Multimillionenentlein „WCCB“ (hurra, es funktioniert wenigstens)? Beim teuersten Kreisverkehr der Welt vielleicht? Oder am Bahnhofsvorplatz, wo man sich seit Jahrzehnten als komplett unfähig erweist, einen zentralen Ort der Stadt einigermaßen intelligent zu gestalten (und wo man sich einem Immobilienspekulanten namens Sevenheck an den Hals geworfen hat, der kaum etwas vorzuweisen hatte außer professionellem Grinsen und krimineller Energie)? Absurdes Theater erster Güte! » mehr zum Thema ‚Eins nach dem anderen‘ lesen

Wo die blaue Blume blüht

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Diese Blume heißt Schwarzkümmel ..

Aus den Kessenicher Kleingärten

Inzwischen hat am 25. Juni in Dransdorf (?!) eine Info-Veranstaltung der Stadt zur Kleingartenplanung in Kessenich stattgefunden. Dabei wurde eine Erklärung mit weit über tausend Unterschriften von Kleingärtnern und Kessenichern übergeben, die sich gegen die Vernichtung der Gärten wenden. Der Kahlschlag wurde seitens der Stadt aber gar nicht mehr in Frage gestellt. Es ging nur um das Wie. In dem ganzen Desinformationschaos gab es aber ein paar taktische Leckerbissen, die teilweise stark ins Komödiantische lappten. Angeblich solle der Aldi-Markt deshalb nördlich und nicht südlich des Rheinwegs gebaut werden, weil er sonst – nach dem Bau des neuen Bahnhofs „UN-Campus“ – „die Aussicht der internationalen Gäste stören“ würde. Das ist köstlich. » mehr zum Thema ‚Wo die blaue Blume blüht‘ lesen

Klimaschutz fängt in Kessenich an

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Banner für Grün und Getier

Auweia! Nun ist alles noch weit dicker gekommen als ohnehin schon befürchtet. Über die Planung für die Ansiedlung eines Aldi-Marktes auf den Kleingärten Bonn-Süd in Kessenich wurde hier berichtet. Schon dies widerspricht dem „Einzelhandels und Zentrenkonzept“ der Stadt Bonn. Aber dieses Vorhaben ist nur Teil eines noch größeren, noch bedrohlicheren städtischen Projektes: Auf den dortigen Gärten sollen, geht es nach einer Bebauungsplanung der Stadt, fast flächendeckend Wohnhäuser entstehen. Ein Kahlschlag. Die Gartenanlage würde, wenn es so kommt, nahezu vollständig verschwinden. Seit kurzem informiert ein Infobanner, den die Gartennachbarin und Künstlerin Kirsten Treis entworfen hat, am Gartentor über diese trüben Aussichten ..  » mehr zum Thema ‚Klimaschutz fängt in Kessenich an‘ lesen

Gärten statt ALDI!

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Profit statt Ruhe, Obst und Blumen: Wird ein Refugium für Natur und Seele bald zur kommerzialisierten Zone?

Ich habe auf bonnweh schon des öfteren über die unglaublichen Vorgänge geschrieben, die am Rheinweg in Kessenich seit Jahren zu beobachten sind und habe auch darüber spekuliert, welche Schweinereien dahinterstecken. Nun ist es raus! Die Stadt will die Kleingärten in Kessenich an den ALDI-Konzern verscherbeln. Dann wird dieses kleine Paradies asphaltiert und ein Supermarkt draufgesetzt. Von denen gibt es ja auch noch nicht genug. Das ist aber noch nicht alles. Mit dieser hinterhältigen Aktion ist eine ganze Latte von Unverschämtheiten verbunden, für die Stadtverwaltungen ja inzwischen berüchtigt sind. Bis hin zur Korruption, auch in Bonn .. » mehr zum Thema ‚Gärten statt ALDI!‘ lesen

Tankweh

Randerscheinung in der Voreifel

Randerscheinung in der Voreifel

Ich habe über Pfingsten eine uralte Liebe wiederentdeckt, tote Tankstellen. Ich hatte diese traurigen Benzinruinen, wie das normalerweise jeder tut, in letzter Zeit einfach übersehen. Aber es gibt noch einige in der Umgebung von Bonn. Und es stellt sich ernsthaft die Frage warum. Es sind ungenutzte, seltsam deplazierte Areale in einer total verwerteten Welt (zu der sie ja einmal gehörten). Der Aufschrei derer, die das nicht ertragen können, lautet „Schandfleck“. Genug Gründe zum Nachdenken .. » mehr zum Thema ‚Tankweh‘ lesen