Archiv der Kategorie 'lokalpresse'

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Viktoria würde im Karree springen

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Das Kunst(stoff)fenster im neuen Viktoriabad von 1970 ist eine Rarität

Das sogenannte „Viktoria-Karree“ ist eine perfide Wort-Erfindung der Viktoria-Karree Immobilien GmbH & Co. KG, die der Signa Real Estate gehört Und die „besitzt und managt ein umfassendes Bestandsportfolio an außergewöhnlichen Immobilien“, klärt ihre Website auf. Eins davon ist ein innerstädtischer Baublock, der direkt an der Bonner Uni liegt. Das nennt man Filetstück (und wetzte schon die scharfen Investitionsmesser). Den Block will man ja bekanntlich abreißen, um Platz für ein dreistöckiges Kaufhaus zu schaffen. » mehr zum Thema ‚Viktoria würde im Karree springen‘ lesen

Klimaschutz fängt in Kessenich an

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Banner für Grün und Getier

Auweia! Nun ist alles noch weit dicker gekommen als ohnehin schon befürchtet. Über die Planung für die Ansiedlung eines Aldi-Marktes auf den Kleingärten Bonn-Süd in Kessenich wurde hier berichtet. Schon dies widerspricht dem „Einzelhandels und Zentrenkonzept“ der Stadt Bonn. Aber dieses Vorhaben ist nur Teil eines noch größeren, noch bedrohlicheren städtischen Projektes: Auf den dortigen Gärten sollen, geht es nach einer Bebauungsplanung der Stadt, fast flächendeckend Wohnhäuser entstehen. Ein Kahlschlag. Die Gartenanlage würde, wenn es so kommt, nahezu vollständig verschwinden. Seit kurzem informiert ein Infobanner, den die Gartennachbarin und Künstlerin Kirsten Treis entworfen hat, am Gartentor über diese trüben Aussichten ..  » mehr zum Thema ‚Klimaschutz fängt in Kessenich an‘ lesen

Gärten statt ALDI!

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Profit statt Ruhe, Obst und Blumen: Wird ein Refugium für Natur und Seele bald zur kommerzialisierten Zone?

Ich habe auf bonnweh schon des öfteren über die unglaublichen Vorgänge geschrieben, die am Rheinweg in Kessenich seit Jahren zu beobachten sind und habe auch darüber spekuliert, welche Schweinereien dahinterstecken. Nun ist es raus! Die Stadt will die Kleingärten in Kessenich an den ALDI-Konzern verscherbeln. Dann wird dieses kleine Paradies asphaltiert und ein Supermarkt draufgesetzt. Von denen gibt es ja auch noch nicht genug. Das ist aber noch nicht alles. Mit dieser hinterhältigen Aktion ist eine ganze Latte von Unverschämtheiten verbunden, für die Stadtverwaltungen ja inzwischen berüchtigt sind. Bis hin zur Korruption, auch in Bonn .. » mehr zum Thema ‚Gärten statt ALDI!‘ lesen

Total schräg

140601-bonnerbogen-200webWas die Fahrradfahrerin meinte, als sie ihrem Ehemann beim Vorbeifahren „Japan, nö“ (kurzes „ö“) zurief, kann man nur erahnen. Fremdartig kam’s ihr wohl vor. Die vorn und hinten abgeschrägten Glasfassaden der neuen Bürotrakte sind schon ein Hingucker. Der Zweck dieser technisch nicht ganz unaufwendigen Bauweise ist Marketing. Ein anderer Grund fällt mir nicht ein. Ich habe an dieser Stelle auf das neue Spekulationsobjekt in Bonns jüngstem, direkt am Rhein gelegenen Gewerbegebiet bereits im vorhinein hingewiesen. Ebenso wie auf das heutzutage offenbar unvermeidliche Investitionskauderwelsch, das das Publikum verwirren und die Verkaufschancen erhöhen soll. » mehr zum Thema ‚Total schräg‘ lesen

Rettet das Haus neben unserem Garten!

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Verwaistes Wohnhaus in Kessenich: Rheinweg 48

Neulich sagte mir ein Gartennachbar, „die Stadt“ habe unserem Kleingartenverein mitgeteilt, dass das Haus neben unserem Garten, über das ich hier schon berichtet habe, demnächst angerissen wird. „Noch in diesem Jahr“, habe es geheißen. Der Termin sei aber noch nicht festgelegt. Das war jedoch nicht „die Stadt“, sondern die Verwaltung, genauer das „Gebäudemanagement“. Zum anderen war es offenbar eine Fehlinformation. Wer setzt so etwasin die Welt und wieso? » mehr zum Thema ‚Rettet das Haus neben unserem Garten!‘ lesen