Archiv der Kategorie 'stadtbild'

Unfälle an der teuren Hofeinfahrt

Pseudokreisverkehr an der B9 mit künstlerischer Stadtbildverschönerung (Foto GA, Bongartz)

Dass der Kreisverkehr zwischen Museumsmeile und Posttower in Wirklichkeit keiner ist – bonnweh berichtete mehrfach -, hat sich inzwischen herausgestellt. 40 Unfälle in einem Jahr sind ja kein Pappenstiel. Reaktion der Verkehrsfachleute: mehr Schilder und zwar in Form sogenannter „Schilderbrücken“, also wie auf der Autobahn. Die denkbar teuerste Problemlösung. Zu den etlichen Millionen, die hier im asphaltierten Boden ruhen, käme noch einmal knapp eine Million dazu. Das kurbelt die Wirtschaft an.

Doch Rettung naht: Es gab es einen Aufschrei des Rates dieser Stadt, der das Bild derselben gefährdet sah. Ein überraschendes Argument, das am Kern der Sache verbeigeht (was im Rat sonst noch nie passiert ist). » mehr zum Thema ‚Unfälle an der teuren Hofeinfahrt‘ lesen

Viktoria würde im Karree springen

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Das Kunst(stoff)fenster im neuen Viktoriabad von 1970 ist eine Rarität

Das sogenannte „Viktoria-Karree“ ist eine perfide Wort-Erfindung der Viktoria-Karree Immobilien GmbH & Co. KG, die der Signa Real Estate gehört Und die „besitzt und managt ein umfassendes Bestandsportfolio an außergewöhnlichen Immobilien“, klärt ihre Website auf. Eins davon ist ein innerstädtischer Baublock, der direkt an der Bonner Uni liegt. Das nennt man Filetstück (und wetzte schon die scharfen Investitionsmesser). Den Block will man ja bekanntlich abreißen, um Platz für ein dreistöckiges Kaufhaus zu schaffen. » mehr zum Thema ‚Viktoria würde im Karree springen‘ lesen

die huma!?

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Hinten Huma: Das Zentrum von St. Augustin ..

Huma in St.Augustin wird erweitert. Heute war Teileröffnung. Da gab es im GA eine vierseitige Beilage („Immer neue Ideen für ein lebendiges Center“). Fast vierzig Jahre nachdem die Müncher Firma Jost Hurler hier 1977 im Hauptstadtnirwana eines der größten bundesdeutschen Einkaufszentren eröffnet hat, wird die mittlerweile reichlich zerzauste Konsumente nun aufgehübscht .. » mehr zum Thema ‚die huma!?‘ lesen

Eins nach dem anderen

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Auch eine historische Witzfigur: der spätere Kaiser W II als Bonner Borusse

Dass die Stadt Bonn nicht unterhaltsam wäre, kann man nun wirklich nicht behaupten. Im Gegenteil, eine Lachnummer jagt die nächste! Und das schon seit vielen Jahren. Man kann diesem fulminanten Feuerwerk des absurden Humors kaum noch folgen und weiß gar nicht, wo man mit dem Applaudieren anfangen soll. Vielleicht bei der Glanznummer mit dem Beethovenfestspielhaus (Todesursache Starrsinn)? Oder beim hässlichen Multimillionenentlein „WCCB“ (hurra, es funktioniert wenigstens)? Beim teuersten Kreisverkehr der Welt vielleicht? Oder am Bahnhofsvorplatz, wo man sich seit Jahrzehnten als komplett unfähig erweist, einen zentralen Ort der Stadt einigermaßen intelligent zu gestalten (und wo man sich einem Immobilienspekulanten namens Sevenheck an den Hals geworfen hat, der kaum etwas vorzuweisen hatte außer professionellem Grinsen und krimineller Energie)? Absurdes Theater erster Güte! » mehr zum Thema ‚Eins nach dem anderen‘ lesen

Wo die blaue Blume blüht

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Diese Blume heißt Schwarzkümmel ..

Aus den Kessenicher Kleingärten

Inzwischen hat am 25. Juni in Dransdorf (?!) eine Info-Veranstaltung der Stadt zur Kleingartenplanung in Kessenich stattgefunden. Dabei wurde eine Erklärung mit weit über tausend Unterschriften von Kleingärtnern und Kessenichern übergeben, die sich gegen die Vernichtung der Gärten wenden. Der Kahlschlag wurde seitens der Stadt aber gar nicht mehr in Frage gestellt. Es ging nur um das Wie. In dem ganzen Desinformationschaos gab es aber ein paar taktische Leckerbissen, die teilweise stark ins Komödiantische lappten. Angeblich solle der Aldi-Markt deshalb nördlich und nicht südlich des Rheinwegs gebaut werden, weil er sonst – nach dem Bau des neuen Bahnhofs „UN-Campus“ – „die Aussicht der internationalen Gäste stören“ würde. Das ist köstlich. » mehr zum Thema ‚Wo die blaue Blume blüht‘ lesen