Archiv der Kategorie 'stadterfahrung'

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Schlimmer geht’s nimmer. Oder doch?

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Geschichte kann so lebendig sein .. Burschen, Bernd Polster, digitale Zeichnung 2016

Das Stadtarchiv sei eine „Tropfsteinhöhle“, meldete der Generalanzeiger heute. Es regnet halt seit Jahren durch. Wo kam dieser Humor noch mal her? Ach ja, von Kaiser Willem. Der studierte ja auch mal in Bonn. Und da gab es bekanntlich jede Menge Stammtische, wo viel gesoffen wurde und wo dann das Niveau auch rapide sank. Man weiß eigentlich nicht so recht, was peinlicher ist. Die Tatsache, dass eine Stadt über Jahrzehnte ihr eigenes Archiv verkommen lässt oder dieser muffige Spießerhumor, für den der GA allerdings berühmt ist. Und dann noch mal eine Frage, die mich wirklich umtreibt: Was ist eigentlich von einer Stadt zu halten, die täglich (ja, wirklich täglich) über 80.000 Euro für ihre Oper ausgibt (stand vor ein paat Tagen  auch im GA) und ihr eigenes Gedächtnis, das Stadtmuseum, im ehemaligen Saunabereich eines Schwimmbades unterbringt? Nicht allzu viel, fürchte ich ..

Formationen über Bonn

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Nein, keine Gänse, es sind Kraniche ..

Eben hörte ich Kreischen (und die Piepsstimme von Nils Holgerson)! Da sortierten sie sich auch schon hoch über den Dächern der Nachbarhäuser zu ihrer Formation. Und ich erinnerte mich daran, dass ich neulich irgendwo gelesen habe, dass Bonn respektive das Rheintal auf ihrer Flugroute gen Süden liegt. Deshalb sieht man die Kraniche in schöner Regelmäßigkeit um diese Jahreszeit auf ihrem Weg in wärmere Gefilde am Himmel. Das ist also etwas ganz Besonderes. In meiner Kindheit in der Lüneburger Heide kamen sie allerdings auch bei uns vorbei. Ob sie die Städte und Landschaften wohl von da oben erkennen? Nils wird es ihnen schon flüstern .. bp

Mehrfachkollision auf der Reuterstraße

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Wenn Blechkisten sich nahe kommen ..

Wie wir vor drei Tagen mit Erstaunen lasen und hörten, wollte die Polizei den Fahrer einer großen Limousine am letzten Dienstag im Zuge einer allgemeinen Verkehrskontrolle in Köln überprüfen. Der Mann widersetzte sich und flüchtete von Poll über Rodenkirchen nach Bonn. Dabei verursachte er zahlreiche Unfälle. Der Generalanzeiger berichtete, wußte aber auch nix. War es nur ein gewöhnlicher Verkehrsrowdy, ein Eierdieb oder doch ein Mafioso oder was? Und was hat das alles mit der Flüchtlingskrise zu tun? » mehr zum Thema ‚Mehrfachkollision auf der Reuterstraße‘ lesen

Viktoria würde im Karree springen

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Das Kunst(stoff)fenster im neuen Viktoriabad von 1970 ist eine Rarität

Das sogenannte „Viktoria-Karree“ ist eine perfide Wort-Erfindung der Viktoria-Karree Immobilien GmbH & Co. KG, die der Signa Real Estate gehört Und die „besitzt und managt ein umfassendes Bestandsportfolio an außergewöhnlichen Immobilien“, klärt ihre Website auf. Eins davon ist ein innerstädtischer Baublock, der direkt an der Bonner Uni liegt. Das nennt man Filetstück (und wetzte schon die scharfen Investitionsmesser). Den Block will man ja bekanntlich abreißen, um Platz für ein dreistöckiges Kaufhaus zu schaffen. » mehr zum Thema ‚Viktoria würde im Karree springen‘ lesen

die huma!?

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Hinten Huma: Das Zentrum von St. Augustin ..

Huma in St.Augustin wird erweitert. Heute war Teileröffnung. Da gab es im GA eine vierseitige Beilage („Immer neue Ideen für ein lebendiges Center“). Fast vierzig Jahre nachdem die Müncher Firma Jost Hurler hier 1977 im Hauptstadtnirwana eines der größten bundesdeutschen Einkaufszentren eröffnet hat, wird die mittlerweile reichlich zerzauste Konsumente nun aufgehübscht .. » mehr zum Thema ‚die huma!?‘ lesen