Archiv von Dezember 2012

20-Millionen-Kreisverkehr bald fertig

Die leicht überteuerte Zufahrt zur Postzentrale nimmt befahrbahre Formen an. Ich bin heute hingeradelt und habe mir die Baustelle angeschaut (neben der Bundeskunsthalle). Ein Kreisverkehr deluxe. Leere Asphaltflächen, farbige Zeichen. Op-Art, Asphalt-Art. Wenn der Kreisverkehr erstmal freigegeben ist, wird es damit vorbei sein .. » mehr zum Thema ’20-Millionen-Kreisverkehr bald fertig‘ lesen

Unfallwochenende

Was mir in der Zeitung an diesem Weihnachtswochenende ins Auge fiel, war die Zahl der Verkehrunfälle in Bonn und Umgebung, viele davon ganz und gar nicht harmlos. Da ist wohl der gewöhnliche Wahnsinn unterwegs gewesen. Kaum war Dienstschluss, ging es los .. Und es geht immer weiter .. » mehr zum Thema ‚Unfallwochenende‘ lesen

Überfluss

Der Rhein fließt über. Will sich einfach nicht dran halten, in seinem zugedachten Bett zu bleiben. Das schafft Nachrichten und Bilder einer verfremdeten Landschaft. Wer überflutet wird, findet es gar nicht lustig (was all die anderen wiederum nicht interessiert). Ich hab mal in Rheinnähe gewohnt, weiß  wovon ich rede. » mehr zum Thema ‚Überfluss‘ lesen

Romantische Raserei

Immer an der Burg lang. "Silberpfeile" in einer dieser gefährlichen Kurven

Noch eine Ritterburg. Wahrscheinlich sogar die berühmteste der Welt. Aber mit weit weniger Andrang als die Zweitberühmteste. Denn die Nürburg ist ja nur die  Namensgeberin der Rennstrecke, sozusagen ihre romantische Staffage. Rennfahrerei soll ja auch mal romantisch gewesen sein. Ich fahr ab und zu hin – zu der Burg -, um mir den Kopf zu durchzulüften. Von Bonn aus sind es rund 60 Kilometer und etwa ebenso viele Minuten immer auf der B 257 nach Süden. Auch eine kurvenreiche Strecke. 1925, als der Ring gebaut wurde, war das eine kleine Weltreise. Eine dreiste Idee so eine Rennpiste mitten in der kargen Eifel, dem Armenhaus der Rheinprovinz. » mehr zum Thema ‚Romantische Raserei‘ lesen

Zuckerguss auf der Stadt

Wir sehen, dass es selbst im Bonner Treibhausklima noch Wintertage gibt. Alle Jahre wieder trägt die Stadt ein Kleid aus Puderzucker. Und sie sieht darin gut aus, fast unschuldig. Alle Sünden scheinen darunter verdeckt. Aber wer freut sich darüber? Die Autofahrer nicht, die Hausmeister nicht, die Geschäftsleute nicht. Aber wenigstens die Kinder.     bp               22. Januar 2013