Bonnversteherin

pan-telekom-2-webSie lächelt sympatisch von der Titelseite des Generalanzeigers und sagt: „Ich will die Stadt verstehen lernen“. Nike Wagner (welch ehrfurchteinflößender Name!), die neue „Intendantin des Beethovenfestes“. Vielleicht sollte die Neugierige einfach mal auf die Lokalseite derselben GA-Ausgabe (Samstag 5.4., Seite 23) schauen. Da geht es um drei neubonner Fälle von krimineller Energie.

Von Haftbefehl, Kündigung(en) und anderen drohenen Prozessen ist da die Rede. Auf jeden Fall geht es jedesmal um ne Menge Kohle, um die natürlich unerbittlich gerangelt wird – die Nötzels, Naujoks, Kims oder wie die justiziablen Akteure auf der Stadtbühne alle heißen. „Die Banalität des Baren“ könnte das Stück heißen, das da seit Jahren immer wieder zur Unterhaltung des verdutzten Publikums gegegeben wird. Oder: „Die Stadt, die Knete und der Müll“ . Wahre Bonner Kulturgrößen sind das eben.

Das nur als kleiner vertraulicher Hinweis für eine Neubonnerin, die den Wunsch hegt, diese Stadt verstehen zu lernen – die meiner völlig unerheblichen Ansicht nach ja tatsächlich eine Musenstadt sein könnte. Wenn sie nur wollte ..

Aber bitte ohne „Beethoven-Investment“ (in Festspielhausgrößenwahn), das Frau Wagner da offenbar ernsthaft empfiehlt. Das ist doch ein schreckliches Wortmonster, völlig musen- und damit beethoveninkompatibel ..    bp

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