Formationen über Bonn

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Nein, keine Gänse, es sind Kraniche ..

Eben hörte ich Kreischen (und die Piepsstimme von Nils Holgerson)! Da sortierten sie sich auch schon hoch über den Dächern der Nachbarhäuser zu ihrer Formation. Und ich erinnerte mich daran, dass ich neulich irgendwo gelesen habe, dass Bonn respektive das Rheintal auf ihrer Flugroute gen Süden liegt. Deshalb sieht man die Kraniche in schöner Regelmäßigkeit um diese Jahreszeit auf ihrem Weg in wärmere Gefilde am Himmel. Das ist also etwas ganz Besonderes. In meiner Kindheit in der Lüneburger Heide kamen sie allerdings auch bei uns vorbei. Ob sie die Städte und Landschaften wohl von da oben erkennen? Nils wird es ihnen schon flüstern .. bp

Foto von heute

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Verregneter Nachmittag: eingeweichter Müll auf einem Endenicher Fußweg ..

Als noch Köpfe grollten

bonnerköpfe-448-webEine meiner Errungenschaften aus der Grabbelkiste des Bücherkarrens am Kaiserplatz ist ein Buch, das mal ein Bestseller war: 99 Bonner Köpfe von Walter Henkels (nicht zu verwechseln mit Paul Henckels (dem ewigen Rheinländer des UFA-Films), das 1963 erschien. Henkels, geboren 1906 im Bergischen Land, ehemaliges Mitglied einer SS-Propagandaeinheit, machte im Nachkriegsbonn Karriere. Er gründete die Bundespressekonferenz und galt als intimer Kenner der Politszene. » mehr zum Thema ‚Als noch Köpfe grollten‘ lesen

Das verflixte Bützchen

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Wie charmant, Herr Shridharan!

Bonn hatte mal einen Schriftzug, der war einzigartig, ungewöhnlich, ziemlich bekannt, ein bisschen frech und sexy sogar. Er passte zum Karneval (Bützchen) und zur Musenstadt, also machte irgendwie Sinn. Doch die Stadt besaß nicht die Rechte auf ihr eigenes Logo. Logo! Sie musste sich was anderes ausdenken. Ein aufmerksamer Verwaltungmitarbeiter sah irgendwann im Vormittagsfernsehen die VW-Werbung („Das Auto“). Gesagt, getan, Bonn war nun „Die Stadt“. » mehr zum Thema ‚Das verflixte Bützchen‘ lesen

Hilde in der Heide

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Hilde hinter der Villa Schelploh: Wäschetag in schicken Schuhen ..

Neulich hab ich dieses Foto von meiner Oma Hilde Pieper gefunden. Sie hieß ursprünglich Kwasny, war mit der Familie aus dem Osten zugewandert. Von wo genau, Ostpreußen oder Polen, weiß ich nicht. Jedenfalls ging es gen Westen. In der Lüneburger Heide, wo ich aufgewachsen bin, sind sie hängengeblieben. Da gab es Öl, Kali und Arbeit. » mehr zum Thema ‚Hilde in der Heide‘ lesen