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Der teuerste Kreisverkehr ist gar keiner

5-spurignachamsterdam-336-webAls ich neulich nach Amsterdam fuhr, mündete die normale Autobahn plötzlich in einen zehnspurigen Megahighway. Cool. Da fiel mir blitzartig auf, nach welchem Vorbild der Kreisverkehr an der Bonner Bundeskunsthalle konstruiert ist. Es ist nämlich gar kein Kreisverkehr. Nein, ein Pseudokreisverkehr. Es ist in Wahrheit eine Schnellstraße mit radialen Abbiegespuren. Es ist eine sündhaft  teure Täuschung.

Unfälle an der teuren Hofeinfahrt

Pseudokreisverkehr an der B9 mit künstlerischer Stadtbildverschönerung (Foto GA, Bongartz)

Dass der Kreisverkehr zwischen Museumsmeile und Posttower in Wirklichkeit keiner ist – bonnweh berichtete mehrfach -, hat sich inzwischen herausgestellt. 40 Unfälle in einem Jahr sind ja kein Pappenstiel. Reaktion der Verkehrsfachleute: mehr Schilder und zwar in Form sogenannter „Schilderbrücken“, also wie auf der Autobahn. Die denkbar teuerste Problemlösung. Zu den etlichen Millionen, die hier im asphaltierten Boden ruhen, käme noch einmal knapp eine Million dazu. Das kurbelt die Wirtschaft an.

Doch Rettung naht: Es gab es einen Aufschrei des Rates dieser Stadt, der das Bild derselben gefährdet sah. Ein überraschendes Argument, das am Kern der Sache verbeigeht (was im Rat sonst noch nie passiert ist). » mehr zum Thema ‚Unfälle an der teuren Hofeinfahrt‘ lesen

Eins nach dem anderen

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Auch eine historische Witzfigur: der spätere Kaiser W II als Bonner Borusse

Dass die Stadt Bonn nicht unterhaltsam wäre, kann man nun wirklich nicht behaupten. Im Gegenteil, eine Lachnummer jagt die nächste! Und das schon seit vielen Jahren. Man kann diesem fulminanten Feuerwerk des absurden Humors kaum noch folgen und weiß gar nicht, wo man mit dem Applaudieren anfangen soll. Vielleicht bei der Glanznummer mit dem Beethovenfestspielhaus (Todesursache Starrsinn)? Oder beim hässlichen Multimillionenentlein „WCCB“ (hurra, es funktioniert wenigstens)? Beim teuersten Kreisverkehr der Welt vielleicht? Oder am Bahnhofsvorplatz, wo man sich seit Jahrzehnten als komplett unfähig erweist, einen zentralen Ort der Stadt einigermaßen intelligent zu gestalten (und wo man sich einem Immobilienspekulanten namens Sevenheck an den Hals geworfen hat, der kaum etwas vorzuweisen hatte außer professionellem Grinsen und krimineller Energie)? Absurdes Theater erster Güte! » mehr zum Thema ‚Eins nach dem anderen‘ lesen

Der Vogel singt

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Morgens an der Reuterstraße: eine hässliche urbane Bausünde, die aber keine Kunst ist

In seiner Samstagsausgabe vom 14. Dezember hat sich der Bonner Generalanzeiger wieder mal dem Dauerthema Bahnhofsvorplatz gewidmet (kostet online 2,38 Euro): Stichwort „Südüberbauung“, zu dem auf dieser Website schon längst eine sinnvolle Lösung erdacht wurde. Dazu hat sich der GA-Autor auch in die aktuelle Literatur vertieft, insbesondere dem Buch Die Kunst der Bausünde von Turit Fröbe eine Rezension gewidmet.  » mehr zum Thema ‚Der Vogel singt‘ lesen

Fehlt nur noch ein Kunstwerk!

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Traurige Zeiten ohne Trajektknoten an der B9

Über eines der ungewöhnlichsten Bonner Verkehrsbauten wurde auf dieser Website nicht nur einmal, sondern sogar zweimal berichtet! Nun ist er bald fertig, der teuerste Kreisverkehr Deutschlands. Und das auch noch rechtzeitig. Ist man gar nicht mehr gewohnt sowas. » mehr zum Thema ‚Fehlt nur noch ein Kunstwerk!‘ lesen